16 neue Hospizbegleitende für ambulanten Hospizdienst im Bielefelder Süden
Den Abschluss ihres Vorbereitungskurses für die ehrenamtliche Hospizarbeit konnten jetzt 16 (neue) ehrenamtliche Hospizbegleitende gemeinsam mit ihren An- und Zugehörigen in der Bartholomäus-Kirche und im Hospizbüro im Bielefelder Süden feiern.
Menschen beim Sterben zu begleiten. Das hat sich die Hospizarbeit im Bielefelder Süden zur Aufgabe gemacht. Unterstützung und Kraft schenken kann hier die Segnung und Salbung der Ehrenamtlichen, die am Sonntag in der Bartholomäus Kirchengemeinde in Brackwede feierlich stattfand.
Seit Mai letzten Jahres bereiteten sich vierzehn Frauen und zwei Männer in Brackwede auf ihre Mitarbeit in der Hospizarbeit im Bielefelder Süden vor. Am Sonntag, den 09. November 2025, um 09:45 Uhr, war es dann so weit. Die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer wurden in einem Gottesdienst in ihr neues Ehrenamt eingeführt. Die drei Koordinatorinnen Susanne Bordewick, Sabine Kroll und Alexandra Müller führten die TeilnehmerInnen durch den 6-monatigen Kurs.
Diakonin Melanie Henke und Gemeinreferentin Katrin Lüdeke segneten und salbten die neuen Hospizbegleiter. Die Neuen sind zwischen 34 und 74 Jahre alt und kommen aus ganz unterschiedlichen Lebenssituationen und Berufszweigen. Durch die öffentliche Beauftragung und persönliche Segnung sollen die Menschen für ihr Ehrenamt gestärkt werden, dem sie ihre Zeit, Kraft und Kompetenz zur Verfügung stellen.
Nach dem Gottesdienst erhielten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen im Rahmen eines feierlichen Empfangs ihre Zertifikate und werden sich nun entsprechend ihrer zeitlichen Möglichkeiten in der hospizlichen Arbeit engagieren. Sterben zu Hause in vertrauter und gewohnter Umgebung zu ermöglichen, indem eigene Zeit verschenkt und die Bereitschaft gezeigt wird, existenzielle Fragen zuzulassen und sich mit ihnen auseinander zu setzen, ist der Wunsch der Hospizbewegung. Doch eigene Unsicherheit und offene Fragen hindern den einen oder die andere daran, die Hospizarbeit tatkräftig und ehrenamtlich zu unterstützen.
Deshalb bieten die Hauptamtlichen in der Hospizarbeit regelmäßig Kurse an, in denen sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen intensiv mit Themen wie Sterben, Tod und Trauer, Kommunikation und auch persönlichen Erfahrungen auseinandersetzen.
In einem mehr als 100 Stunden dauernden, sogenannten Befähigungskurs, haben sich die Ehrenamtlichen mit Themen und Fragen zu Tod und Sterben, Abschied und Spiritualität beschäftigt und weitere Themen wie, Kommunikation, Ernährung am Lebensende, Schmerzlinderung näher betrachtet. Dabei haben sie sich nicht nur mit dem Umgang mit sterbenden Menschen und ihren An- und Zugehörigen auseinandergesetzt, sondern auch mit ihrer eigenen Endlichkeit und ihrer Trauer.
Bildzeile v. l. n. r., vordere Reihe: (Katrin Lüdeke, Eberhard Freiensehner, Christiane Derr, Andrea Hunold, Jessica Porst, Daglind Ewert, Antra Nolden-Temke, Hildegunde Meyer, Diakonin Melanie Henke); v. l. n. r., mittlere Reihe: (Thorsten Sureck, Elisabeth Russo, Elke Menesdorfer, Ute Kipp, Nicola Schindel, Caroline Steinhaus); v. l. n. r. hintere Reihe: (Alexandra Müller, Susanne Bordewick, Sabine Kroll). Karola Fritzsche, Cennet Günes und Janet Ridley konnten leider nicht mit dabei sein.
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