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16 Jahre Hospizarbeit im Bielefelder Süden | Hospizarbeit im Bielefelder Süden
 

 

16 Jahre „Hospizarbeit im Bielefelder Süden“ 

Jeder Moment ist Leben

Clowneskes Theater und Sterben: Passt das zusammen? Wer auf der Feier zum 16-jährigen  Bestehen der „Hospizarbeit im Bielefelder Süden“ das Theaterstück von Ida Maria Paul war, erlebte hautnah, wie selbstverständlich und doch schwierig diese Gradwanderung dieser Gefühle manchmal ist. Die viel gefragte Mimin aus Bonn berührte die rund 50 ehrenamtlichen Mitarbeiter zutiefst mit ihrem Schauspiel und zeigte auf eindrucksvolle Weise, wie man mit Seifenblasen, bunten Hosenträgern und einer dunkelroten Nase sich diesem schwierigen Thema auf leichte Art dennoch nähern kann. In einfühlsamen Bildern zeigte Sie als Clownin „Aphrodite“ ihre Begegnungen und Erlebnisse im Hospiz. Deutlich wurde in ihrem Spiel, das, was viele Ehrenamtliche bei den Sterbenden immer wieder beobachten. Aus Angst und Ungewissheit werden Vertrauen und Verständnis, wenn die richtigen einfühlsamen Worte gefunden und ein in die Situation des anderen hineinfühlen, gelingt.

Froh waren in jedem Fall alle Teilnehmer der Veranstaltung, denn schon einmal musste die Feierlichkeit coronabedingt verschoben werden. Am Freitag, den 20. August war es dann soweit. Im Rahmen der Mitarbeiterschaft der „Hospizarbeit im Bielefelder Süden“ wurde dieser unrunde Geburtstag gefeiert, da dies im eigentlichen Jubiläumsjahr nicht möglich war. Ehrenamtliche Hospizbegleiter und Begleiterinnen waren somit in diesem Jahr eingeladen, um in der Neuen Schmiede zu feiern. Empfangen wurden die Gäste von „Bass & Gebläse, frau & HAmann“, die wunderbare Klänge auf Bass, kraftvollem Saxophon und auch Querflöte erklingen ließen.

Dr. Gerlinde Dingerkus von der ALPHA NRW, Ansprechstelle des Landes Nordrhein-Westfalen zur Palliativversorgung, Hospizarbeit und Angehörigenbegleitung, hatte im Gepäck einen beeindruckenden Vortrag zum Thema „Professionalität und Demut“.

Seit 16 Jahren gibt es die Kooperation Hospizarbeit im Bielefelder Süden. Diakonieverband Brackwede, Altenhilfe Bethel e.V. und Pflegewohnheim St. Pius gründeten zusammen vor 16 Jahren eine Trägerkooperation.

Die Koordinatorinnen der Hospizarbeit Susanne Bordewick, Sabine Kroll und Alexandra Müller, sowie auch Wilfried Wesemann, Geschäftsführer der Altenhilfe Bethel, bedankte sich auch im Namen der beiden anderen Träger, bei den vielen anwesenden ehrenamtlichen Hospizbegleitern, aber auch denjenigen, die an der Feier nicht teilnehmen konnten, für ihr oft langjähriges ehrenamtliches Engagement. Wesemann verwies nochmal in eindrücklichen Worten auf die große Bedeutung dieses wichtigen Angebotes für die Bürger und Bürgerinnen Bielefelds.

Fotonachweis: Chris Paul